PBS Cutes
Die Top-5-Unternehmen im SIS-Ranking 2016 sind BEBA, HiPP, Frosta, Patagonia und Miele. (Quelle: Serviceplan)
Die Top-5-Unternehmen im SIS-Ranking 2016 sind BEBA, HiPP, Frosta, Patagonia und Miele. (Quelle: Serviceplan)

Sustainability Image Score 2016: Kunden wollen grüne Marken

Zum sechsten Mal legt die Serviceplan-Gruppe die Nachhaltigkeitsstudie „Sustainability Image Score“ (SIS) vor. Sie zeigt, welchen Einfluss Nachhaltigkeit und Corporate Responsibility auf das Image von Unternehmen, die Kaufbereitschaft sowie die Kundenbindung haben.

Auch wenn keine Unternehmen der PBS-Branche im Ranking der Agentur Serviceplan dabei sind, geben die Ergebnisse deutliche Hinweise auf die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsstrategien. So heißt es in der Studie: Nachhaltiges Agieren wird von Verbrauchern immer besser beurteilt. Zugleich agieren die Unternehmen auf immer höherem Niveau: Die Anzahl der Branchen, die bei der aktuellen SIS-Studie mindestens im Mittelfeld abschneiden, hat sich seit 2012 verdoppelt und rund ein Drittel der untersuchten Unternehmen schneidet mit „Gut“ ab.

Gleichzeitig zeigt die sechste Auflage des „Sustainability Image Score“, dass Verfehlungen schnell und gravierend bestraft werden, ein Beispiel ist Volkswagen. Viele Unternehmen mit schlechtem Nachhaltigkeitsimage verharren schon seit Jahren auf den hintersten Rängen – darunter McDonald’s, KiK, die Deutsche Bank oder H&M. Fest steht, dass konsequentes Handeln und Engagement im Bereich Nachhaltigkeit langfristig zu besseren Bewertungen führt. Ein unterschätzter Faktor bei der Steuerung des Nachhaltigkeitsimages ist die Kommunikation.

SIS-Studie: Unternehmensranking 2012 bis 2016 (Quelle: Serviceplan)
SIS-Studie: Unternehmensranking 2012 bis 2016 (Quelle: Serviceplan)
Inkonsistenz wird bestraft

„Kunden beobachten genau, welche Haltung ein Unternehmen vertritt und was ein Unternehmen wie kommuniziert. Inkonsistenz wird von Verbrauchern bestraft, wie man am Bio-Burger von McDonald´s sieht“, so Christoph Kahlert, Geschäftsleiter von Serviceplan Corporate Reputation. Priorität habe daher konsequentes Nachhaltigkeitsengagement und gelebte Corporate Responsibility – im zweiten Schritt folgt die kunden- und stakeholderorientierte Kommunikation. Nur so könnten Unternehmen erfolgreich mit Nachhaltigkeit Reputation aufbauen.

An den diesjährigen Studienergebnissen lässt sich außerdem ablesen, dass das reale Produkterlebnis beim Nachhaltigkeitsimage tendenziell eine immer größere Rolle spielt. So lässt sich auch erklären, dass beim Gesamtimage die Bedeutung der Nachhaltigkeit zu Gunsten der Qualität leicht abgenommen hat. „Erkennbar ist womöglich eine erste Tendenz, dass einige Nachhaltigkeitsaspekte nicht mehr separat bewertet werden, sondern der Produktqualität zugerechnet werden. Unser Credo ‚Nachhaltigkeit ist das neue Premium‘ bleibt für Marken daher höchst relevant.“

Eine Kurzfassung der Studie steht auf der Homepage der Serviceplan-Gruppe zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Kontakt: www.serviceplan.com 

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