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KidsVerbraucherAnalyse: Kids wollen mobil erreichbar sein

„Der Technologiewechsel zu Smartphones und Tablets ist in den Haushalten im vollen Gange“, bestätigt Ralf Bauer, Leiter Markt- und Mediaforschung Egmont Ehapa Media und Studienleiter der KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA).

Laut der repräsentativen Studie liegt der Anteil Sechs- bis 13-Jähriger mit Computererfahrung bei 82 Prozent (4,7 Millionen). Meist darf dabei auf den Familien-PC oder das gemeinsame Tablet zugegriffen werden (66 Prozent). Kinder ab neun Jahren sind zunehmend schon mit einem eigenen Gerät ausgestattet (36 Prozent). Bei Kindern unter zehn Jahren darf etwas mehr als die Hälfte (54 Prozent) ins Netz, während sich fast alle Älteren dort tummeln. Immer wichtiger werden dabei Smartphones und Tablets – eigene Geräte oder die der Eltern. Hier stieg der Anteil der Nutzer innerhalb eines Jahres von 43 auf 48 Prozent (2,8 Millionen). Zusammen mit den noch immer weit verbreiteten klassischen Handys ist damit mehr als die Hälfte der Kinder (56 Prozent) im Alter von sechs bis 13 Jahren mit einem eigenen Gerät (Handy oder Smartphone) erreichbar. Auch hier differiert das Alter stark: Hohe Verbreitung bei Kindern im Alter von zehn bis 13 Jahren mit 80 Prozent dagegen nur 31 Prozent bei den Sechs- bis Neunjährigen. Bei den Vier- und Fünfjährigen können laut Aussage der Eltern bereits die Hälfte auf erste Computer-Erfahrungen verweisen, und 27 Prozent dürfen auch schon ins Internet. Tablets und Smartphones zum Filme schauen, Musik hören oder spielen setzen etwas mehr als ein Drittel der Eltern ein (34 Prozent).

Die Kids verfügen dabei über beachtliche Geldbeträge. Die Autonomie über ihr Taschengeld haben 84 Prozent der Sechs- bis 13-Jährigen. Monatlich sind es aktuell im Schnitt 26,35 Euro. Damit müssen sich die Kinder mit etwas weniger zufrieden geben als im Vorjahr (minus vier Prozent). Dagegen fielen die Bargeschenke zu Weihnachten, zum Geburtstag sowie bei einem Teil der Kinder auch zu Ostern genauso hoch aus wie im Vorjahr. Sie addieren sich wieder auf 189 Euro im Jahr. Geld außer der Reihe stecken die Großeltern und andere Verwandte zu (63 Prozent). Ebenso gehen die Vorschulkinder nicht leer aus: Inzwischen beziehen fast zwei Drittel (63 Prozent) der Vier- bis Fünfjährigen Taschengeld. Mit 12,78 Euro pro Monat bleibt der Durchschnittswert auf dem Niveau des Vorjahres. Die Bargeschenke zu Weihnachten, Geburtstag und Ostern addieren sich auf 176 Euro pro Jahr und Kind – und fallen somit fast so üppig aus wie bei den älteren Kindern.

Kontakt: www.kidsva.de

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